Kritikpunkte der Homöopathie

Die Wirkstoffe sind einer der oft erwähnten Kritikpunkte

Wie bei vielen anderen Formen der alternativen Medizin dürfen auch bei der Homöopathie einige Kritikpunkte nicht unerwähnt bleiben. Einige Kritiker bemängeln, dass in der Homöopathie zum Teil hochgiftige Substanzen eingesetzt werden, zum Beispiel Tollkirsche oder Quecksilber und die Langzeitfolgen noch nicht ausreichend erforscht sind. Gegner der Homöopathie befürchten die Förderung von Krebserkrankungen durch Quecksilber oder auch von anderen schwerwiegenden Erkrankungen. Durch die starke Potenzierung dürfen solche Folgen jedoch nicht zu befürchten sein, denn in den homöopathischen Mitteln ist von der Grundsubstanz nur noch die Information enthalten, die Konzentration des Wirkstoffs ist kaum mehr nachweisbar. In der seit dem 18. Jahrhundert bestehenden Anwendung homöopathischer Mittel konnte bisher kein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Homöopathika und körperlichen Schädigungen nachgewiesen werden.

Ganz oben auf der Liste der Kritikpunkte: der Placeboeffekt

Eben diese Nicht-mehr-Nachweisbarkeit stellt einen der weiteren Kritikpunkte dar. Kritiker behaupten, dass die homöopathischen Mittel aufgrund der hohen Potenzierung lediglich einen Placeboeffekt haben. Gegner dieser sanften Heilmethode behaupten, dass ein Mittel, in dem nur noch die Grundinformation eines Wirkstoffs vorhanden ist, wohl kaum eine Wirkung in medizinischer Hinsicht zeigen kann. Dass aber gerade Kinder und Tiere, die sich eines Placeboeffekts wohl kaum bewusst sind, ganz besonders gut auf diese sanfte Medizin ansprechen, wiederlegt diesen Placebo-Vorwurf.

Wie der Placeboeffekt entstehen kann

Spricht ein Erwachsener nicht auf ein homöopathisches Mittel an, wurde entweder das Mittel falsch gewählt oder die Lebens- und Ernährungsweise des Patienten trägt dazu bei, dass das Mittel nicht richtig wirkt. Kaffee und einige ätherische Substanzen beispielsweise setzen die Wirkung der Globuli herab, wodurch einige dann behaupten, die Mittel zeigten keine Wirkung, Placebo eben.

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